Mobilität

  • Mehr Lösungen zum Parkieren, weniger Stress am Steuer
  • Angepasste Fahrpläne, stärkere Mobilität
  • Mehr Flüssigkeit, weniger Hindernisse
  • Mehr Sensibilisierung, weniger Sanktionen

Mehr Lösungen zum Parkieren, weniger Stress am Steuer

Zur Förderung des kombinierten Verkehrs schlagen wir die Schaffung grosser Park-and-Ride-Anlagen (P+R) an geeigneten Standorten vor (Autobahneinfahrten, Hauptverkehrsachsen sowie an den Eingängen von Dörfern und Städten) mit attraktiven, teilweise sogar kostenlosen Tarifen. Dies würde die Anzahl der Fahrzeuge reduzieren und es den Bewohnern der umliegenden Dörfer ermöglichen, die urbanen Zentren leichter zu erreichen, insbesondere durch die Einrichtung von Shuttleverbindungen und Mitfahrangeboten. Langfristig würde dies die Umweltbelastung senken und die Sicherheit erhöhen.

Angepasste Fahrpläne, stärkere Mobilität

Kleine Gemeinden sind auf ein gutes Angebot im öffentlichen Verkehr angewiesen. Es ist nicht unbedingt notwendig, die Taktfrequenz zu erhöhen, sondern vielmehr die Fahrpläne an die Arbeitsbeginn- und Arbeitsendzeiten anzupassen sowie die Anschlüsse zu verbessern. Wir setzen uns dafür ein, dass Bahnhöfe entlang der SBB-Linien weiterhin bedient werden. Indem Züge auch in kleineren Bahnhöfen entlang dieser Strecken halten, erhalten die Einwohner Zugang zu besseren Verbindungen, während gleichzeitig die bestehende Infrastruktur optimal genutzt wird.

Mehr Flüssigkeit, weniger Hindernisse

Wir schlagen Geschwindigkeitsbegrenzungen vor, die der jeweiligen Verkehrssituation und der Hauptfunktion der Strasse angepasst sind. In diesem Sinne lehnen wir Tempo-30-Abschnitte sowie absichtlich errichtete Hindernisse (Bänke, Schwellen, sogenannte „Verkehrsberuhigungen“, Velowege etc.) auf Hauptverkehrsachsen ab, da sie dem Prinzip einer effizienten Mobilität widersprechen. In Wohnquartieren unterstützen wir solche Massnahmen jedoch. Unser Ziel ist es, den Verkehrsfluss auf den Hauptachsen zu erleichtern, um die Anzahl der Fahrzeuge in Wohngebieten zu reduzieren und dadurch die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

Mehr Sensibilisierung, weniger Sanktionen

Radarkontrollen sollen in erster Linie der Verkehrssicherheit dienen und nicht der Generierung von Einnahmen. Wir schlagen vor, diese auf tatsächlich sensible Bereiche zu beschränken, wie Dörfer, städtische Zonen oder Kreuzungen. Mobile Kontrollen entfalten durch ihren Überraschungseffekt eine stärkere präventive Wirkung und fördern ein vorsichtiges und verantwortungsbewusstes Fahrverhalten im gesamten Strassennetz. Die Verkehrssicherheit hängt jedoch nicht allein von Kontrollen ab, sondern vor allem vom Verhalten jedes Einzelnen. Alle Verkehrsteilnehmer (Auto, Motorrad, Lastwagen, Fahrrad oder Trottinett) müssen sich respektvoll und aufmerksam verhalten. Deshalb fordern wir verstärkte Sensibilisierungskampagnen, um die Eigenverantwortung zu stärken, anstatt systematisch zu sanktionieren.