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19.11.2024

Bundesrat Ignazio Cassis sagt seinen Besuch bei der UNIFR ab: Es ist Zeit zu handeln!

Obwohl Bundesrat Ignazio Cassis zusammen mit seinem slowakischen Amtskollegen eine Konferenz an der Universität Freiburg halten sollte, sah sich das EDA gezwungen, die Reise aufgrund eines Aufrufs zu einer Demonstration gegen Cassis‘ angebliche „Komplizenschaft“ bei den Ereignissen im Nahen Osten abzusagen. Ironischerweise ging es bei der Konferenz gerade um die Chancen und Herausforderungen für Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in einer polarisierten Welt. Der Beweis durch Taten also, dass diese Herausforderungen sehr real sind.

 

Tatsächlich ist es nicht das erste Mal, dass diese radikalen Gruppierungen in der Universität Unruhe stiften. Bereits im vergangenen Frühjahr besetzten sie mehrere Wochen lang die Flure des Pérolles-Gebäudes auf Kosten der Steuerzahler und zu dem Lasten der anderen Studenten, die Gesänge, Schreie und Unordnung ertragen mussten, während sie sich auf ihre Prüfungen vorbereiteten. 

 

Die JFF fordern die UNIFR daher auf, die notwendigen Massnahmen zu ergreifen, um den Einfluss dieser Gruppierungen innerhalb der UNIFR zu begrenzen. Es ist nicht vorstellbar, dass ein Bundesrat auf den Besuch unserer Universität verzichten muss. Ihre Handlungen können und dürfen nicht ungestraft bleiben, wie es bisher der Fall war. Es geht um den Ruf unserer Universität.